Kunst auf Schloss Amberg
Ungefähr alle drei Monate heißt es Tapetenwechsel auf Schloss Amberg. Mit den Jahreszeiten ändert sich nämlich nicht nur die Natur rund um das Schloss, sondern auch das Ausstellungskonzept. Regionale und internationale Künstler:innen präsentieren ihre Werke in den historischen Räumlichkeiten und auf den umliegenden Schlosswiesen.
Kunstausstellungen
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Mai - August 2026Annäherung zwischen Zeit & Entfernung (Norbert Strolz & Victor Olmos)
Ein Kunstdialog zwischen Norbert Strolz und Víctor Olmos.
Es ist spannend zu sehen, wie sich zwei Künstler, die sich nie persönlich begegnen konnten (verhindert durch die zeitliche Distanz), dennoch in ihrer Wahrnehmung der Welt annähern.
Beide begegnen ihrer Umgebung mit Neugier, mit Freude und einem spürbaren Vergnügen am Sehen.
„Es tut gut“ beschreibt treffend die Empfindung beim Betrachten der Bilder und Aquarelle von Norbert Strolz (Strengen, 1922 – Landeck, 1990): leicht und frisch, oft schnell ausgeführt, eng verbunden mit dem Licht und den Farben, die er einsetzt.
„Es tut gut“ ist zugleich auch der Anspruch von Víctor Olmos (Madrid, Spanien, 1962), wenn er sich einem Motiv zuwendet und mit raschen Gesten die wandelbaren Formen von Licht und Schatten in seinen natürlichen oder urbanen Landschaften einfängt.
Beide Künstler arbeiten aus dem heraus, was sie sehen. Mehr noch: Sie haben das Sehen geschult. Und sie laden jene, die vor ihren Werken verweilen, dazu ein, eine Erfahrung zu machen, in der sie sich selbst wiederfinden können.
Den Österreicher Norbert Strolz und den in Österreich lebenden Spanier Víctor Olmos verbindet die Sorgfalt in der Bildkomposition, die Suche nach Form und Licht in der Natur, der bewusste Einsatz von Kontrasten und Farben – vor allem aber der Wunsch, sich in ihrer Arbeit selbst wohlzufühlen.
Diese gemeinsame Ausstellung im Schloss Amberg ist eine besondere Gelegenheit, zwei künstlerische Positionen einander gegenüberzustellen. Vor allem aber eröffnet sie einen Raum, über Zeit und Ort, über Nähe und Entfernung nachzudenken: über das Bleibende und das Vergängliche, über den staunenden Blick des Betrachters ebenso wie über jenen, der in der Welt Formen und Zusammenhänge entdeckt.
Und schließlich zeigt sich, dass ein Künstler, der sein Leben in den Tiroler Bergen verbracht hat, und ein anderer, der aus der Großstadt in die Region Vorarlberg gezogen ist, mit ihren jeweils eigenen Blicken Antworten auf die Fragen finden, die ihre Umgebung an sie stellt.
Vernissage:
Mittwoch, 13. Mai 2026 19:00 Uhr – alle Infos hier.Die laufende Kunstausstellung ist im Rahmen der Art & Wine Veranstaltungsreihe geöffnet.
Das Schloss im Wandel der Zeit
Klingel über der Treppe damals vs. Glasfenster von Künstler Martin Häusle heute
Heute
Früher